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Die Europäische Union (EU) hat nach mehr als 25 Jahren Verhandlungsmarathon den Weg für das Mercosur-Abkommen freigehabt. Trotz intensiver Proteste der europäischen Bauern, die sich Sorgen über die wirtschaftliche Auswirkungen machten, haben die EU-Länder im Gemeinsamen südamerikanischen Markt (Mercosur) eine Mehrheit von 65 Prozent der Mitglieder getragen.
Die Verhandlungen hatten nach dem EU-Gipfel im Dezember und den Jahreswechsel hinweg intensive Bestrebungen, weil auch Italien und Polen Bedenken gegen das Handelsabkommen geäußert hatten. Diese landwirtschaftlich geprägten Mitgliedsländer befürchteten, dass ihre Landwirte durch eine südamerikanische Konkurrenz massiv unter Druck geraten könnten. Um diese Sorgen zu berücksichtigen, hatte die Europäische Kommission vorgeschlagen, europäisches Geld für die Landwirtschaft schon eher als vorgesehen verfügbar zu machen und einige Schutzklauseln enger zu fassen.
Grün war Anna Cavazzini von den Grünen im Europaparlament sehr besorgt. Sie sprach von "weiterhin berechtigten Bedenken", weil das Abkommen "erhebliche Risiken für die Umwelt, aber auch für die hiesige Landwirtschaft" berge. Cavazzini plädierte für "sektorale Partnerschaften, die nachhaltige Wirtschaftsbeziehungen und Menschenrechte voranbringen".
Demgegenüber sah Agathe Demarais vom European Council on Foreign Relations das Abkommen als großartig für Europas politischen und wirtschaftlichen Einfluss in der Welt. Solche Freihandelsabkommen mit neuen Partnern seien "die beste Antwort auf die Zölle der USA, den wachsenden weltweiten Protektionismus und die Handelsspannungen mit China." Mercosur sei eine Chance für Europa, Zugang zu wichtigen Rohstoffen wie Graphit, Nickel, Mangan und seltenen Erden zu erhalten. Diese Rohstoffe seien für das europeische Verkehrswesen von entscheidender Bedeutung.
Sobald die schriftliche Zustimmung der qualifizierten Mehrheit vorliegt, hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auch das Mandat, die Verträge zu unterschreiben. Damit könnte das Mercosur-Abkommen bereits Anfang kommender Woche in Paraguay unterzeichnet werden.
Die Verhandlungen hatten nach dem EU-Gipfel im Dezember und den Jahreswechsel hinweg intensive Bestrebungen, weil auch Italien und Polen Bedenken gegen das Handelsabkommen geäußert hatten. Diese landwirtschaftlich geprägten Mitgliedsländer befürchteten, dass ihre Landwirte durch eine südamerikanische Konkurrenz massiv unter Druck geraten könnten. Um diese Sorgen zu berücksichtigen, hatte die Europäische Kommission vorgeschlagen, europäisches Geld für die Landwirtschaft schon eher als vorgesehen verfügbar zu machen und einige Schutzklauseln enger zu fassen.
Grün war Anna Cavazzini von den Grünen im Europaparlament sehr besorgt. Sie sprach von "weiterhin berechtigten Bedenken", weil das Abkommen "erhebliche Risiken für die Umwelt, aber auch für die hiesige Landwirtschaft" berge. Cavazzini plädierte für "sektorale Partnerschaften, die nachhaltige Wirtschaftsbeziehungen und Menschenrechte voranbringen".
Demgegenüber sah Agathe Demarais vom European Council on Foreign Relations das Abkommen als großartig für Europas politischen und wirtschaftlichen Einfluss in der Welt. Solche Freihandelsabkommen mit neuen Partnern seien "die beste Antwort auf die Zölle der USA, den wachsenden weltweiten Protektionismus und die Handelsspannungen mit China." Mercosur sei eine Chance für Europa, Zugang zu wichtigen Rohstoffen wie Graphit, Nickel, Mangan und seltenen Erden zu erhalten. Diese Rohstoffe seien für das europeische Verkehrswesen von entscheidender Bedeutung.
Sobald die schriftliche Zustimmung der qualifizierten Mehrheit vorliegt, hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auch das Mandat, die Verträge zu unterschreiben. Damit könnte das Mercosur-Abkommen bereits Anfang kommender Woche in Paraguay unterzeichnet werden.