Zalando-Krisen: Eine schädliche Entscheidung im Weihnachtsgeschäft
Die von Zalando angekündigte Schließung des Erfurter Logistikstandortes ist ein Schlag ins Gesicht für die Mitarbeiter und ihre Gewerkschaft Verdi. Laut der Gewerkschaft war die Entlassung von 2.700 Lagerarbeitern jedoch länger geplant und wurde bewusst verschwiegen.
"Wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen", sagte Zalando, "und sind allen betroffenen Mitarbeitern für ihren Beitrag außerordentlich dankbar". Doch Verdi sieht die Sache anders: "Unter dem Label 'Neujahrsgrüße' war der Berliner Vorstand nach Erfurt gereist, um den Beschäftigten von ihrer bevorstehenden Entlassung zu berichten. Das ist eine schädliche Entscheidung, die sich nicht nur gegen die Mitarbeiter richtet, sondern auch die gesamte Region Erfurt."
Die Gewerkschaft Verdi kritisiert Zalandos Entscheidung, das Unternehmen als "schäbig" und "infame Untertreibung" zu bezeichnen. "Auf allen Betriebsversammlungen der letzten Monate wurde die Zukunftsfähigkeit und das Bekenntnis Zalandos zum Standort Erfurt gepriesen", sagte Matthias Adorf, Gewerkschaftssekretär bei Verdi im Fachbereich Handel.
Aber was ist die wahre Gründe für diese Entscheidung? Laut Verdi fehlt es Zalando nicht an Kapital, um in den Erhalt der Infrastruktur zu investieren. Im Geschäftsjahr 2025 plante das Unternehmen mehr als 500 Millionen Euro Vorsteuergewinn zu erwirtschaften. Es scheint also einfach wirtschaftlich profitabler, den ältesten Standort des Netzwerkes zu schließen und stattdessen in Gießen ein neues Logistikzentrum anzubauen.
"Die hässliche Fratze des Kapitalismus" zeigt sich deutlicher im Versandhandel als in jeder anderen Branche. Die Gewerkschaft Verdi prüft nun Aktions- und Interventionsmöglichkeiten, um die Betroffenen zu unterstützen.
Die von Zalando angekündigte Schließung des Erfurter Logistikstandortes ist ein Schlag ins Gesicht für die Mitarbeiter und ihre Gewerkschaft Verdi. Laut der Gewerkschaft war die Entlassung von 2.700 Lagerarbeitern jedoch länger geplant und wurde bewusst verschwiegen.
"Wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen", sagte Zalando, "und sind allen betroffenen Mitarbeitern für ihren Beitrag außerordentlich dankbar". Doch Verdi sieht die Sache anders: "Unter dem Label 'Neujahrsgrüße' war der Berliner Vorstand nach Erfurt gereist, um den Beschäftigten von ihrer bevorstehenden Entlassung zu berichten. Das ist eine schädliche Entscheidung, die sich nicht nur gegen die Mitarbeiter richtet, sondern auch die gesamte Region Erfurt."
Die Gewerkschaft Verdi kritisiert Zalandos Entscheidung, das Unternehmen als "schäbig" und "infame Untertreibung" zu bezeichnen. "Auf allen Betriebsversammlungen der letzten Monate wurde die Zukunftsfähigkeit und das Bekenntnis Zalandos zum Standort Erfurt gepriesen", sagte Matthias Adorf, Gewerkschaftssekretär bei Verdi im Fachbereich Handel.
Aber was ist die wahre Gründe für diese Entscheidung? Laut Verdi fehlt es Zalando nicht an Kapital, um in den Erhalt der Infrastruktur zu investieren. Im Geschäftsjahr 2025 plante das Unternehmen mehr als 500 Millionen Euro Vorsteuergewinn zu erwirtschaften. Es scheint also einfach wirtschaftlich profitabler, den ältesten Standort des Netzwerkes zu schließen und stattdessen in Gießen ein neues Logistikzentrum anzubauen.
"Die hässliche Fratze des Kapitalismus" zeigt sich deutlicher im Versandhandel als in jeder anderen Branche. Die Gewerkschaft Verdi prüft nun Aktions- und Interventionsmöglichkeiten, um die Betroffenen zu unterstützen.