KlartextKlaus
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Proteste im Iran eskaliert, Demonstranten getötet
Die Proteste im Iran sind weiterhin gewalttätig. Aktivisten berichten von mindestens 51 Demonstranten, die seit Beginn der Proteste getötet wurden, darunter neun Minderjährige. Die iranische Regierung behauptet jedoch, dass es bislang nur 21 Tote gegeben habe, darunter auch Sicherheitskräfte.
Die Führung in Teheran will trotz der Protestwelle im Land nicht zurückweichen. Das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei sagte, die islamische Republik werde nicht vor "Saboteuren" kapitulieren. Außenminister Abbas Araghtschi warf den USA und Israel eine direkte Einflussnahme auf die seit Tagen wachsende Protestbewegung vor.
Die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Großbritanniens und Deutschlands verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung die Tötung von Demonstranten im Iran und riefen die iranischen Behörden zur Mäßigung auf. "Die iranischen Behörden tragen die Verantwortung, ihre eigene Bevölkerung zu schützen und müssen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit ohne Angst vor Repressalien gewährleisten", heißt es in dem vom Büro des französischen Präsidenten Emmanuel Macron veröffentlichten Text.
Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, rief US-Präsident Donald Trump zur Unterstützung der Demonstranten im Iran auf. Er wisse, dass Trump ein Mann des Friedens sei und zu seinem Wort stehe, teilte er den US-Präsidenten gewandt am Freitag mit.
Die Proteste in Teheran und Maschhad eskalierten weiterhin. In der Hauptstadt strömten zahlreiche Menschen auf den weitläufigen Ajatollah-Kaschani-Boulevard, wie Aufnahmen in Online-Netzwerken zu sehen war. Die Demonstranten skandierten Slogans wie "Tod dem Diktator".
In mehreren Videos war zu sehen, wie Protestteilnehmer in der zentraliranischen Stadt Isfahan den Eingang zum Regionalstudio des Staatsfernsehens in Brand setzten. Auch auf anderen Aufnahmen waren brennende Regierungsgebäude zu sehen. In Schasand, der Hauptstadt der zentraliranischen Provinz Markasi, stand der Sitz des Gouverneurs in Flammen.
Die Bevölkerung vom Rest der Welt ist seit mehr als 24 Stunden abgeschnitten, da die iranische Regierung eine landesweite Internetsperre verhängt hat. Die genaue Zahl der Demonstranten und die Ausmaße der Proteste sind jedoch unklar, da nur wenige Aufnahmen nach außen gelangen.
Die Proteste im Iran sind weiterhin gewalttätig. Aktivisten berichten von mindestens 51 Demonstranten, die seit Beginn der Proteste getötet wurden, darunter neun Minderjährige. Die iranische Regierung behauptet jedoch, dass es bislang nur 21 Tote gegeben habe, darunter auch Sicherheitskräfte.
Die Führung in Teheran will trotz der Protestwelle im Land nicht zurückweichen. Das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei sagte, die islamische Republik werde nicht vor "Saboteuren" kapitulieren. Außenminister Abbas Araghtschi warf den USA und Israel eine direkte Einflussnahme auf die seit Tagen wachsende Protestbewegung vor.
Die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Großbritanniens und Deutschlands verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung die Tötung von Demonstranten im Iran und riefen die iranischen Behörden zur Mäßigung auf. "Die iranischen Behörden tragen die Verantwortung, ihre eigene Bevölkerung zu schützen und müssen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit ohne Angst vor Repressalien gewährleisten", heißt es in dem vom Büro des französischen Präsidenten Emmanuel Macron veröffentlichten Text.
Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, rief US-Präsident Donald Trump zur Unterstützung der Demonstranten im Iran auf. Er wisse, dass Trump ein Mann des Friedens sei und zu seinem Wort stehe, teilte er den US-Präsidenten gewandt am Freitag mit.
Die Proteste in Teheran und Maschhad eskalierten weiterhin. In der Hauptstadt strömten zahlreiche Menschen auf den weitläufigen Ajatollah-Kaschani-Boulevard, wie Aufnahmen in Online-Netzwerken zu sehen war. Die Demonstranten skandierten Slogans wie "Tod dem Diktator".
In mehreren Videos war zu sehen, wie Protestteilnehmer in der zentraliranischen Stadt Isfahan den Eingang zum Regionalstudio des Staatsfernsehens in Brand setzten. Auch auf anderen Aufnahmen waren brennende Regierungsgebäude zu sehen. In Schasand, der Hauptstadt der zentraliranischen Provinz Markasi, stand der Sitz des Gouverneurs in Flammen.
Die Bevölkerung vom Rest der Welt ist seit mehr als 24 Stunden abgeschnitten, da die iranische Regierung eine landesweite Internetsperre verhängt hat. Die genaue Zahl der Demonstranten und die Ausmaße der Proteste sind jedoch unklar, da nur wenige Aufnahmen nach außen gelangen.