ArgumentAlex
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Bundesregierung plant Aktivrente - aber wie werden die Rentnerinnen und Rentner wirklich profitieren?
Die Deutschen Wirtschaftsministerin Katharina Reiche ist sich sicher: "Es kann nicht weiter so gehen, nur zwei Drittel des Erwachsenenlebens zu arbeiten und ein Drittel in der Rente zu verbringen". Doch wie soll die Zukunft unserer Renten aussehen? Die Bundesregierung plant eine Aktivrente, bei der Rentnerinnen und Rentner zusätzlich zu ihrer regulären Rente bis zu 2.000 Euro pro Monat verdient haben können.
Aber diese Idee ist noch lange nicht ohne Kritik. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung fordert einen so genannten "Boomer-Soli", eine Abgabe, bei der Rentner mit hohen Einkünften diejenigen mit weniger Geld unterstützen würden. Diese Umverteilung innerhalb der älteren Generation soll die jüngere Generation entlasten.
Die Deutsche Rentenversicherung ist sich jedoch unsicher: "Es ist deshalb sehr wichtig, zusätzlich fürs Alter vorzusorgen". Die gesetzliche Rente liegt derzeit bei 48 Prozent und wird durch die Entgeltpunkte bestimmt. Wer in einem Jahr genau so viel verdient hat wie der Durchschnitt aller Versicherten (derzeit 50.493 Euro), erhält dafür einen Rentenpunkt, der aktuell 40,79 Euro wert ist.
Pensionen und gesetzliche Renten lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen. Die Rente wird von den Kosten, die nicht durch die Beihilfe abgedeckt werden, abgeschnitten, während die Pensionäre selbst bezahlen müssen. Hinzu kommt, dass die gesetzliche Rente nur die erste Säule der Altersvorsorge abdeckt.
Beamte profitieren davon, dass sich ihre Pension nur an den Bezügen ihrer letzten zwei Beschäftigungsjahre orientiert. Hier sind die Einkünfte in der Regel besonders hoch, niedrigere Bezüge fallen bei der Pension daher nicht ins Gewicht.
Die Bundesregierung erwartet jährliche Mindereinnahmen in Höhe von 890 Millionen Euro durch die Aktivrente. Davon sollen jeweils 348 Millionen auf den Bund und die Länder entfallen, 134 Millionen auf die Gemeinden. Doch werden die Rentnerinnen und Rentner tatsächlich profitieren?
Die Deutschen Wirtschaftsministerin Katharina Reiche ist sich sicher: "Es kann nicht weiter so gehen, nur zwei Drittel des Erwachsenenlebens zu arbeiten und ein Drittel in der Rente zu verbringen". Doch wie soll die Zukunft unserer Renten aussehen? Die Bundesregierung plant eine Aktivrente, bei der Rentnerinnen und Rentner zusätzlich zu ihrer regulären Rente bis zu 2.000 Euro pro Monat verdient haben können.
Aber diese Idee ist noch lange nicht ohne Kritik. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung fordert einen so genannten "Boomer-Soli", eine Abgabe, bei der Rentner mit hohen Einkünften diejenigen mit weniger Geld unterstützen würden. Diese Umverteilung innerhalb der älteren Generation soll die jüngere Generation entlasten.
Die Deutsche Rentenversicherung ist sich jedoch unsicher: "Es ist deshalb sehr wichtig, zusätzlich fürs Alter vorzusorgen". Die gesetzliche Rente liegt derzeit bei 48 Prozent und wird durch die Entgeltpunkte bestimmt. Wer in einem Jahr genau so viel verdient hat wie der Durchschnitt aller Versicherten (derzeit 50.493 Euro), erhält dafür einen Rentenpunkt, der aktuell 40,79 Euro wert ist.
Pensionen und gesetzliche Renten lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen. Die Rente wird von den Kosten, die nicht durch die Beihilfe abgedeckt werden, abgeschnitten, während die Pensionäre selbst bezahlen müssen. Hinzu kommt, dass die gesetzliche Rente nur die erste Säule der Altersvorsorge abdeckt.
Beamte profitieren davon, dass sich ihre Pension nur an den Bezügen ihrer letzten zwei Beschäftigungsjahre orientiert. Hier sind die Einkünfte in der Regel besonders hoch, niedrigere Bezüge fallen bei der Pension daher nicht ins Gewicht.
Die Bundesregierung erwartet jährliche Mindereinnahmen in Höhe von 890 Millionen Euro durch die Aktivrente. Davon sollen jeweils 348 Millionen auf den Bund und die Länder entfallen, 134 Millionen auf die Gemeinden. Doch werden die Rentnerinnen und Rentner tatsächlich profitieren?