Die Zukunft unserer Rente: Aktivrente, Boomer-Soli und die sozialstaatlichen Herausforderungen
Das deutsche Rentensystem steht vor einem Wendepunkt. Die Zahl der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler nimmt ab, während die Anzahl der Rentnerinnen und Rentner immer mehr steigt. Das ist ein Grundproblem des deutschen Rentensystems: Der Beitragssatz muss gesenkt werden, um das System langfristig finanzierbar zu halten.
Der Regierungsortiert soll dafür sorgen, dass Rentnerinnen und Rentner jeden Monat bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzuverdienen können. Dieser Freibetrag soll direkt bei der Lohnzahlung gelten. Das heißt, wer als Rentner weiterarbeitet, profitiert gleich von einem höheren Nettogehalt und muss nicht erst auf die Steuerrückzahlung nach einer eingereichten Erklärung warten.
Aber wie sieht die Zukunft unserer Rente aus? Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, dass die Aktivrente nicht dem Progressionsvorbehalt unterliegt. So wird vermieden, dass Rentner wegen ihrer zusätzlichen Einkünfte aus der Aktivrente in einen höheren Steuertarif rutschen und auf ihre reguläre Rente oder Mieteinkünfte höhere Steuern zahlen müssen.
Wer die Aktivrente in Anspruch nehmen will, muss die Regelaltersgrenze erreicht haben. Diese Grenze wird schrittweise erhöht und liegt für den Geburtsjahrgang 1959 derzeit bei 66 Jahren und zwei Monaten. Diejenigen, die vorzeitig in Rente gehen, sollen nicht von dem Steuerbonus profitieren.
Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat eine andere Idee vorgeschlagen: einen Boomer-Soli. Eine Abgabe, bei der Rentner mit hohen Einkünften diejenigen mit weniger Geld unterstützen würden. Diese Umverteilung innerhalb der älteren Generation soll die jüngere Generation entlasten.
Die Altersvorsorge in Deutschland steht auf drei Säulen: die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung und die private Versorgung. Die gesetzliche Rente ist jedoch nur eine der drei Säulen und bietet nicht alle notwendige Sicherheit.
Die Deutsche Rentenversicherung hat darauf hingewiesen, dass es häufig nicht ausreicht, sich allein auf die gesetzliche Rente zu verlassen. Diese werde in den kommenden Jahrzehnten langsamer wachsen als die Löhne. "Es ist deshalb sehr wichtig, zusätzlich fürs Alter vorzusorgen", heißt es von der Deutschen Rentenversicherung.
Das Rentenniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt derzeit bei 48 Prozent. Das bedeutet, wer 45 Jahre lang mit einem durchschnittlichen Einkommen in die Rentenversicherung eingezahlt hat, bekommt eine Rente in Höhe von 48 Prozent dieses Durchschnittsverdienstes.
Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, dass auch Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen. Dies soll das System stärken und die Einnahmen erhöhen. Aber wie wird das geschehen? Laut einer Berechnung des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft werden die Einnahmeausfälle für den Staat deutlich höher sein.
Die Aktivrente soll ein Anreiz für ältere Menschen sein, länger zu arbeiten. Aber wie hoch ist das Risiko, dass Rentner wegen ihrer zusätzlichen Einkünfte aus der Aktivrente in einen höheren Steuertarif rutschen? Laut einer Studie sind das Risiko nicht sehr hoch.
Die Zukunft unserer Rente ist ein komplexes Thema. Es gibt viele Fragen, die noch beantwortet werden müssen. Wer wird von der Aktivrente profitieren? Wie wird es mit dem Boomer-Soli? Und wie können wir sicherstellen, dass die gesetzliche Rente in den kommenden Jahrzehnen langfristig finanzierbar bleibt?
Einige Fragen haben wir hier bereits beantwortet. Wenn ihr Fragen zum Rentensystem habt, schreibt uns gerne per E-Mail an [email protected] oder auf wdr.de in den Kommentaren.
Das deutsche Rentensystem steht vor einem Wendepunkt. Die Zahl der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler nimmt ab, während die Anzahl der Rentnerinnen und Rentner immer mehr steigt. Das ist ein Grundproblem des deutschen Rentensystems: Der Beitragssatz muss gesenkt werden, um das System langfristig finanzierbar zu halten.
Der Regierungsortiert soll dafür sorgen, dass Rentnerinnen und Rentner jeden Monat bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzuverdienen können. Dieser Freibetrag soll direkt bei der Lohnzahlung gelten. Das heißt, wer als Rentner weiterarbeitet, profitiert gleich von einem höheren Nettogehalt und muss nicht erst auf die Steuerrückzahlung nach einer eingereichten Erklärung warten.
Aber wie sieht die Zukunft unserer Rente aus? Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, dass die Aktivrente nicht dem Progressionsvorbehalt unterliegt. So wird vermieden, dass Rentner wegen ihrer zusätzlichen Einkünfte aus der Aktivrente in einen höheren Steuertarif rutschen und auf ihre reguläre Rente oder Mieteinkünfte höhere Steuern zahlen müssen.
Wer die Aktivrente in Anspruch nehmen will, muss die Regelaltersgrenze erreicht haben. Diese Grenze wird schrittweise erhöht und liegt für den Geburtsjahrgang 1959 derzeit bei 66 Jahren und zwei Monaten. Diejenigen, die vorzeitig in Rente gehen, sollen nicht von dem Steuerbonus profitieren.
Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat eine andere Idee vorgeschlagen: einen Boomer-Soli. Eine Abgabe, bei der Rentner mit hohen Einkünften diejenigen mit weniger Geld unterstützen würden. Diese Umverteilung innerhalb der älteren Generation soll die jüngere Generation entlasten.
Die Altersvorsorge in Deutschland steht auf drei Säulen: die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung und die private Versorgung. Die gesetzliche Rente ist jedoch nur eine der drei Säulen und bietet nicht alle notwendige Sicherheit.
Die Deutsche Rentenversicherung hat darauf hingewiesen, dass es häufig nicht ausreicht, sich allein auf die gesetzliche Rente zu verlassen. Diese werde in den kommenden Jahrzehnten langsamer wachsen als die Löhne. "Es ist deshalb sehr wichtig, zusätzlich fürs Alter vorzusorgen", heißt es von der Deutschen Rentenversicherung.
Das Rentenniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt derzeit bei 48 Prozent. Das bedeutet, wer 45 Jahre lang mit einem durchschnittlichen Einkommen in die Rentenversicherung eingezahlt hat, bekommt eine Rente in Höhe von 48 Prozent dieses Durchschnittsverdienstes.
Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, dass auch Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen. Dies soll das System stärken und die Einnahmen erhöhen. Aber wie wird das geschehen? Laut einer Berechnung des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft werden die Einnahmeausfälle für den Staat deutlich höher sein.
Die Aktivrente soll ein Anreiz für ältere Menschen sein, länger zu arbeiten. Aber wie hoch ist das Risiko, dass Rentner wegen ihrer zusätzlichen Einkünfte aus der Aktivrente in einen höheren Steuertarif rutschen? Laut einer Studie sind das Risiko nicht sehr hoch.
Die Zukunft unserer Rente ist ein komplexes Thema. Es gibt viele Fragen, die noch beantwortet werden müssen. Wer wird von der Aktivrente profitieren? Wie wird es mit dem Boomer-Soli? Und wie können wir sicherstellen, dass die gesetzliche Rente in den kommenden Jahrzehnen langfristig finanzierbar bleibt?
Einige Fragen haben wir hier bereits beantwortet. Wenn ihr Fragen zum Rentensystem habt, schreibt uns gerne per E-Mail an [email protected] oder auf wdr.de in den Kommentaren.