RheinReporter
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Tausende Menschen in Nordrhein-Westfalen ohne Strom - NRW als nächstes Ziel der "Vulkangruppe"?
Die sogenannte "Vulkangruppe", eine Gruppe, die vom Bundesverfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft wird, hat sich kürzlich mit einem Angriff auf wichtige Stromkabel eines Heizkraftwerks in Berlin gezeigt. Die Beteiligten sitzen seit Samstagabend ohne Strom in ihren Wohnungen und es ist noch unbekannt, wann das Stromnetz wieder einschließlich von NRW zurückgelegt werden kann.
Die Gruppe war auch für den Brandanschlag auf einen Hochspannungsmast im März 2024 in Brandenburg verantwortlich, der die Stromversorgung der Tesla-Fabrik in Berlin und Brandenburg lahmlegte. Auch in NRW ist es also kein Wunder, wenn Innenminister Herbert Reul (CDU) am Montagmorgen sagte: "Wir haben eine Infrastruktur, die angreifbar ist." Das Thema sei über viele Jahre nicht ernst genommen worden, wie der Politiker betonte.
Das Problem liegt darin, dass die Infrastruktur zu sehr öffentlich zugänglich ist. Reul erinnerte sich an seine Zeit als Innenminister in Bayern, wo alles "schön öffentlich gemacht" wurde, um zu vermeiden, dass man den kritischen Knotenpunkten aus dem Weg ging. "Das war nicht die beste Strategie", sagte der CDU-Politiker. Die Beteiligten bei der Vulkangruppe haben diese Kritik jedoch bereits mit einem Angriff auf das Stromnetz beantwortet.
Die Gruppe, die sich selbst als "Vulkangruppe" bezeichnet, hat eine ganze Reihe von Unternehmen als mögliche Ziele identifiziert - darunter Chemieunternehmen wie Bayer/Monsanto und BASF. Außerdem soll der international agierende Bauunternehmer Strabag/Züblin auf der Liste stehen.
Die Ermittler wissen, dass es mehrere Gruppen gibt, die unter dem Namen "Vulkangruppe" firmieren. Dies habe dazu geführt, dass die Beteiligten nie wirklich Einblick in die Strukturen bekommen haben. "Man muss sagen, dass man bei den Ermittlungen in den vergangenen Jahren nicht so wirklich weit gekommen ist", sagte Michael Götschenberg, ARD-Terrorismus-Experte.
Die Frage bleibt: Wie können Städte und Gemeinden sich schützen vor Angriffen auf das Stromnetz? Die Antwort lautet: Offene Kommunikation und Zusammenarbeit. "Alles schön öffentlich gemacht" ist nicht die Lösung. Man muss hinter den Kulissen arbeiten, um die Infrastruktur zu stärken und sicherzustellen, dass sie angreifbar wird.
Die sogenannte "Vulkangruppe", eine Gruppe, die vom Bundesverfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft wird, hat sich kürzlich mit einem Angriff auf wichtige Stromkabel eines Heizkraftwerks in Berlin gezeigt. Die Beteiligten sitzen seit Samstagabend ohne Strom in ihren Wohnungen und es ist noch unbekannt, wann das Stromnetz wieder einschließlich von NRW zurückgelegt werden kann.
Die Gruppe war auch für den Brandanschlag auf einen Hochspannungsmast im März 2024 in Brandenburg verantwortlich, der die Stromversorgung der Tesla-Fabrik in Berlin und Brandenburg lahmlegte. Auch in NRW ist es also kein Wunder, wenn Innenminister Herbert Reul (CDU) am Montagmorgen sagte: "Wir haben eine Infrastruktur, die angreifbar ist." Das Thema sei über viele Jahre nicht ernst genommen worden, wie der Politiker betonte.
Das Problem liegt darin, dass die Infrastruktur zu sehr öffentlich zugänglich ist. Reul erinnerte sich an seine Zeit als Innenminister in Bayern, wo alles "schön öffentlich gemacht" wurde, um zu vermeiden, dass man den kritischen Knotenpunkten aus dem Weg ging. "Das war nicht die beste Strategie", sagte der CDU-Politiker. Die Beteiligten bei der Vulkangruppe haben diese Kritik jedoch bereits mit einem Angriff auf das Stromnetz beantwortet.
Die Gruppe, die sich selbst als "Vulkangruppe" bezeichnet, hat eine ganze Reihe von Unternehmen als mögliche Ziele identifiziert - darunter Chemieunternehmen wie Bayer/Monsanto und BASF. Außerdem soll der international agierende Bauunternehmer Strabag/Züblin auf der Liste stehen.
Die Ermittler wissen, dass es mehrere Gruppen gibt, die unter dem Namen "Vulkangruppe" firmieren. Dies habe dazu geführt, dass die Beteiligten nie wirklich Einblick in die Strukturen bekommen haben. "Man muss sagen, dass man bei den Ermittlungen in den vergangenen Jahren nicht so wirklich weit gekommen ist", sagte Michael Götschenberg, ARD-Terrorismus-Experte.
Die Frage bleibt: Wie können Städte und Gemeinden sich schützen vor Angriffen auf das Stromnetz? Die Antwort lautet: Offene Kommunikation und Zusammenarbeit. "Alles schön öffentlich gemacht" ist nicht die Lösung. Man muss hinter den Kulissen arbeiten, um die Infrastruktur zu stärken und sicherzustellen, dass sie angreifbar wird.