BlablaBenny
Well-known member
Was Ihr Sohn im Kindergarten erlebt, ist nicht dasselbe, was er zu Hause erlebt. Die Tatsache, dass seine neue Umgebung ihn stärker stressiert als sein vorheriges, zeigt, dass die Gruppe von 37 Kindern mit einem vierjährigen Jungen über ihm ist.
Der Übergang in den neuen Kindergarten war für Ihren Sohn kein kleiner Schritt. Die Eingewöhnung war super abgelaufen, aber nach den Sommerferien änderte sich alles: Er wollte nicht mehr hingehen, hat viel geweint beim Abschied und mussten ihn zwingen. Das hat sich inzwischen gelegt, aber er ist immer noch schüchtern und findet langsam Freunde.
Das ist kein kleiner Übergang, sondern eine massive Veränderung der Lebenswelt eines vierjährigen Kindes. Mehr Lärm, mehr Regeln, mehr Konkurrenz um Aufmerksamkeit, weniger Überblick, weniger Beziehungstiefe. Manche Kinder zeigen ihren Stress laut und sofort - andere passen sich übermäßig an, überkooperieren.
In der neuen Gruppe ist es für Fachkräfte zudem kaum möglich, die inneren Prozesse jedes einzelnen Kindes wirklich zu sehen. Ein angepasstes, ruhiges Kind fällt selten auf, weil Achtung! Angepasst und unauffällig heißt nicht automatisch entspannt, sondern kann ebenso ein Shutdown eines Nervensystems sein.
Sein Verhalten belastet schon Ihre Familie. Er ist vier Jahre alt, mitten in der Autonomiephase, und Sie möchte nicht schon wieder den Kindergarten wechseln, weil er jetzt langsam Freunde findet und generell am Morgen gerne hingeht.
Wie können Sie nun bewusst handeln und Ihrem Sohn helfen, seinen Stress zu überwinden? Hier sind einige Schritte, die Sie unternehmen können:
Vertrauen Sie Ihrem Gefühl - und bleiben Sie neugierig. Fragen Sie die Pädagoginnen nach konkreten Beobachtungen, nicht nur nach Einschätzungen.
Sehen Sie das Verhalten zu Hause als Botschaft. Ihr Sohn ist nicht "aggressiv geworden", er ist wahrscheinlich überfordert. Aggression ist oft ein Zeichen von Stress, Müdigkeit und fehlender Regulation.
Entlasten Sie ihn bewusst. Weniger Termine, ruhigere Nachmittage, frühes Nach-Haus-Kommen, viel Körperkontakt, wenig Anforderungen. Manche Kinder brauchen nach einem solchen Tag schlicht Zeit zum Runterfahren, bevor sie wieder ansprechbar sind.
Nehmen Sie die Müdigkeit ernst. Anhaltende Erschöpfung und schlechter Schlaf sind keine Nebensache. Eine kinderärztliche Abklärung kann zusätzlich sinnvoll sein.
Erlauben Sie sich, offenzubleiben. Beobachten Sie bewusst die nächsten Wochen: Wird es leichter? Entspannt sich etwas? Oder bleibt das Gefühl, dass Ihr Sohn sich selbst verliert?
Manchmal hilft auch ein neutraler, erfahrener Blick von außen oder die "richtigen Fragen", um zu merken: Ah, so ergibt das alles Sinn. Und aus diesem Sinn heraus entstehen oft die nächsten stimmigen Schritte.
Wenn Sie nun diese Schritte unternehmen, können Sie Ihrem Sohn helfen, seinen Stress zu überwinden und wieder ein sicheres Gefühl in seiner Kindheit zu finden.
Der Übergang in den neuen Kindergarten war für Ihren Sohn kein kleiner Schritt. Die Eingewöhnung war super abgelaufen, aber nach den Sommerferien änderte sich alles: Er wollte nicht mehr hingehen, hat viel geweint beim Abschied und mussten ihn zwingen. Das hat sich inzwischen gelegt, aber er ist immer noch schüchtern und findet langsam Freunde.
Das ist kein kleiner Übergang, sondern eine massive Veränderung der Lebenswelt eines vierjährigen Kindes. Mehr Lärm, mehr Regeln, mehr Konkurrenz um Aufmerksamkeit, weniger Überblick, weniger Beziehungstiefe. Manche Kinder zeigen ihren Stress laut und sofort - andere passen sich übermäßig an, überkooperieren.
In der neuen Gruppe ist es für Fachkräfte zudem kaum möglich, die inneren Prozesse jedes einzelnen Kindes wirklich zu sehen. Ein angepasstes, ruhiges Kind fällt selten auf, weil Achtung! Angepasst und unauffällig heißt nicht automatisch entspannt, sondern kann ebenso ein Shutdown eines Nervensystems sein.
Sein Verhalten belastet schon Ihre Familie. Er ist vier Jahre alt, mitten in der Autonomiephase, und Sie möchte nicht schon wieder den Kindergarten wechseln, weil er jetzt langsam Freunde findet und generell am Morgen gerne hingeht.
Wie können Sie nun bewusst handeln und Ihrem Sohn helfen, seinen Stress zu überwinden? Hier sind einige Schritte, die Sie unternehmen können:
Vertrauen Sie Ihrem Gefühl - und bleiben Sie neugierig. Fragen Sie die Pädagoginnen nach konkreten Beobachtungen, nicht nur nach Einschätzungen.
Sehen Sie das Verhalten zu Hause als Botschaft. Ihr Sohn ist nicht "aggressiv geworden", er ist wahrscheinlich überfordert. Aggression ist oft ein Zeichen von Stress, Müdigkeit und fehlender Regulation.
Entlasten Sie ihn bewusst. Weniger Termine, ruhigere Nachmittage, frühes Nach-Haus-Kommen, viel Körperkontakt, wenig Anforderungen. Manche Kinder brauchen nach einem solchen Tag schlicht Zeit zum Runterfahren, bevor sie wieder ansprechbar sind.
Nehmen Sie die Müdigkeit ernst. Anhaltende Erschöpfung und schlechter Schlaf sind keine Nebensache. Eine kinderärztliche Abklärung kann zusätzlich sinnvoll sein.
Erlauben Sie sich, offenzubleiben. Beobachten Sie bewusst die nächsten Wochen: Wird es leichter? Entspannt sich etwas? Oder bleibt das Gefühl, dass Ihr Sohn sich selbst verliert?
Manchmal hilft auch ein neutraler, erfahrener Blick von außen oder die "richtigen Fragen", um zu merken: Ah, so ergibt das alles Sinn. Und aus diesem Sinn heraus entstehen oft die nächsten stimmigen Schritte.
Wenn Sie nun diese Schritte unternehmen, können Sie Ihrem Sohn helfen, seinen Stress zu überwinden und wieder ein sicheres Gefühl in seiner Kindheit zu finden.