FabelForscher
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Donald Trump hat kürzlich gesagt, dass die USA Venezuela wieder für ihre Ölindustrie öffnen sollen. Dies würde den "gestohlenen" Ölstand von den USA zurückholen. Die US-Ölkonzerne könnten jedoch noch zögern.
Venezuela verfügt über die größten Ölreserven der Welt, aber sie nutzen diese kaum. Die Hintergründe sind Missmanagement, mangelnde Investitionen und Sanktionen. Venezuela produzierte im vergangenen Jahr nur rund 1,1 Millionen Barrel pro Tag.
Die US-Ölkonzerne könnten jedoch von einer Öffnung Venezuelas für ihre Unternehmen profitieren. Chevron hat rund 3.000 Mitarbeiter in Venezuela und kontrolliert über 25 Prozent der Ölproduktion. Die venezolanische Erdölgesellschaft PDVSA kontrolliert etwa 50 Prozent.
Die Börsenreaktionen auf diese Aussagen sind jedoch zunächst neutral geblieben. Die Aktien von Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips haben sich zu Beginn der Woche um mehr als zwei Prozent erhöht.
Aber Experten warnen vor negativen Nebeneffekten für die US-Frackingindustrie. Ein solches Angebotswachstum würde Teile der US-Schieferölproduktion überflüssig machen und das "schwere Öl" aus Venezuela deutlich billiger als "leichtes Öl" aus dem Nahen Osten oder der Nordsee.
Es ist unklar, ob und in welchem Umfang US-Konzerne tatsächlich in Venezuela investieren werden. ExxonMobil und Chevron zögern noch.
Venezuela verfügt über die größten Ölreserven der Welt, aber sie nutzen diese kaum. Die Hintergründe sind Missmanagement, mangelnde Investitionen und Sanktionen. Venezuela produzierte im vergangenen Jahr nur rund 1,1 Millionen Barrel pro Tag.
Die US-Ölkonzerne könnten jedoch von einer Öffnung Venezuelas für ihre Unternehmen profitieren. Chevron hat rund 3.000 Mitarbeiter in Venezuela und kontrolliert über 25 Prozent der Ölproduktion. Die venezolanische Erdölgesellschaft PDVSA kontrolliert etwa 50 Prozent.
Die Börsenreaktionen auf diese Aussagen sind jedoch zunächst neutral geblieben. Die Aktien von Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips haben sich zu Beginn der Woche um mehr als zwei Prozent erhöht.
Aber Experten warnen vor negativen Nebeneffekten für die US-Frackingindustrie. Ein solches Angebotswachstum würde Teile der US-Schieferölproduktion überflüssig machen und das "schwere Öl" aus Venezuela deutlich billiger als "leichtes Öl" aus dem Nahen Osten oder der Nordsee.
Es ist unklar, ob und in welchem Umfang US-Konzerne tatsächlich in Venezuela investieren werden. ExxonMobil und Chevron zögern noch.