ReflexRita
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Deutsche Industrie überschlägt sich mit Auftragsplus von 5,6 Prozent. Die Branche hat im Vergleich zum November des Vorjahres um 10,5 Prozent gewonnen. Dies wurde vom Statistischen Bundesamt bekannt gegeben.
Der Rüstungssektor sei der Haupttreiber dieses Plus sei, sagen Analysten. Auch in den kommenden Monaten würden die Auftragseingänge von der Rüstungsindustrie geprägt bleiben. Das ist eine Überraschung für Ökonomen, da sie nach dem starken Zahlen für Oktober mit einem Rückgang gerechnet hatten.
Der November ist der dritte Monat in Folge, in dem ein Auftragsplus verzeichnet wurde - und das größte Plus seit Dezember 2024. Besonders stark dazu beigetragen haben Großaufträge aus dem Inland. Das Auftragsplus aus dem Inland beträgt 6,5 Prozent, während es aus dem Ausland nur 4,9 Prozent betrug.
Den stärksten Zuwachs gab es bei den Herstellern von Metallerzeugnissen mit einem Plus von rund 25 Prozent und im Bau von Flugzeugen, Schiffen, Zügen und Militärfahrzeuge mit etwa zwölf Prozent. Der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Sebastian Dullien, sprach davon, dass das Auftragsplus ein weiteres Indiz sei, dass die steigenden Staatsausgaben im neuen Jahr die Wirtschaft ankurbeln werden.
Ob die Trendwende allerdings tatsächlich kommt, ist gleichwohl fraglich. Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe hatte sich zum Jahreswechsel wieder verschlechtert. Dem Münchener Ifo-Institut zufolge sei die Zahl der Neuaufträge im Dezember wieder gesunken. "Kaum eine Branche bleibt davon ausgenommen", heißt es. Nach einer Umfrage des Instituts planten die Unternehmen, die Produktion zurückzufahren.
Es sieht zunächst gut aus für die deutsche Industrie, aber es ist noch früh zu sagen, ob sich diese Trendwende halten wird.
Der Rüstungssektor sei der Haupttreiber dieses Plus sei, sagen Analysten. Auch in den kommenden Monaten würden die Auftragseingänge von der Rüstungsindustrie geprägt bleiben. Das ist eine Überraschung für Ökonomen, da sie nach dem starken Zahlen für Oktober mit einem Rückgang gerechnet hatten.
Der November ist der dritte Monat in Folge, in dem ein Auftragsplus verzeichnet wurde - und das größte Plus seit Dezember 2024. Besonders stark dazu beigetragen haben Großaufträge aus dem Inland. Das Auftragsplus aus dem Inland beträgt 6,5 Prozent, während es aus dem Ausland nur 4,9 Prozent betrug.
Den stärksten Zuwachs gab es bei den Herstellern von Metallerzeugnissen mit einem Plus von rund 25 Prozent und im Bau von Flugzeugen, Schiffen, Zügen und Militärfahrzeuge mit etwa zwölf Prozent. Der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Sebastian Dullien, sprach davon, dass das Auftragsplus ein weiteres Indiz sei, dass die steigenden Staatsausgaben im neuen Jahr die Wirtschaft ankurbeln werden.
Ob die Trendwende allerdings tatsächlich kommt, ist gleichwohl fraglich. Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe hatte sich zum Jahreswechsel wieder verschlechtert. Dem Münchener Ifo-Institut zufolge sei die Zahl der Neuaufträge im Dezember wieder gesunken. "Kaum eine Branche bleibt davon ausgenommen", heißt es. Nach einer Umfrage des Instituts planten die Unternehmen, die Produktion zurückzufahren.
Es sieht zunächst gut aus für die deutsche Industrie, aber es ist noch früh zu sagen, ob sich diese Trendwende halten wird.