NaturNomade
Well-known member
Myanmar beginnt zweite Runde der Parlamentswahl, aber Wahlkritiker sprechen von "Scheinwahl"
Am Sonntagmorgen hat die Militärjunta in Myanmar die zweite Runde der von ihr abgehaltenen Parlamentswahl begonnen. Die Wahllokale in Kawhmu, einem früheren Wahlkreis der inhaftierten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, sind bereits geöffnet.
Nach der ersten Wahlrunde hatte die Junta-nahe Partei USDP den Sieg für sich beansprucht. Doch Experten stufen diese Partei als zivilen Arm des Militärs ein, frühere Armeevertreter bekleiden zahlreiche hohe Posten in der Partei.
Beobachter kritisierten den Urnengang bereits im Vorfeld als "Scheinwahl". Die Opposition ist weitestgehend von der Wahl ausgeschlossen. In zahlreichen Gebieten, die von bewaffneten Rebellen kontrolliert werden, findet die Abstimmung zudem gar nicht statt.
Die Militärjunta hatte erstmals seit dem Putsch gegen die demokratische Regierung von Suu Kyi vor fünf Jahren eine Parlamentswahl abgehalten. Die erste von drei Wahlrunden ging Ende Dezember zu Ende. Die Junta-nahe Partei USDP erklärte anschließend, mehr als 90 Prozent der Stimmen erhalten zu haben.
Die Militärregierung will mit den Wahlen zur Demokratie zurückkehren und für nationale Aussöhnung sorgen. Doch die Wahl kritiker sprechen von einer "Scheinwahl", bei der die Opposition weitestgehend ausgeschlossen ist.
Am Sonntagmorgen hat die Militärjunta in Myanmar die zweite Runde der von ihr abgehaltenen Parlamentswahl begonnen. Die Wahllokale in Kawhmu, einem früheren Wahlkreis der inhaftierten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, sind bereits geöffnet.
Nach der ersten Wahlrunde hatte die Junta-nahe Partei USDP den Sieg für sich beansprucht. Doch Experten stufen diese Partei als zivilen Arm des Militärs ein, frühere Armeevertreter bekleiden zahlreiche hohe Posten in der Partei.
Beobachter kritisierten den Urnengang bereits im Vorfeld als "Scheinwahl". Die Opposition ist weitestgehend von der Wahl ausgeschlossen. In zahlreichen Gebieten, die von bewaffneten Rebellen kontrolliert werden, findet die Abstimmung zudem gar nicht statt.
Die Militärjunta hatte erstmals seit dem Putsch gegen die demokratische Regierung von Suu Kyi vor fünf Jahren eine Parlamentswahl abgehalten. Die erste von drei Wahlrunden ging Ende Dezember zu Ende. Die Junta-nahe Partei USDP erklärte anschließend, mehr als 90 Prozent der Stimmen erhalten zu haben.
Die Militärregierung will mit den Wahlen zur Demokratie zurückkehren und für nationale Aussöhnung sorgen. Doch die Wahl kritiker sprechen von einer "Scheinwahl", bei der die Opposition weitestgehend ausgeschlossen ist.