Die 27 Mitglieder der Europäischen Union haben sich nun endgültig für das umstrittene Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay ausgesprochen. Ein Mehrheitsbeschluss hatte bereits vor mehr als einem Monat in Sitzung getroffen werden müssen. Doch dann war es wieder Italien, das die Zustimmung nicht zustimmte. Trotzdem gibt es nun für das Abkommen eine klare Mehrheit. Dieser Sieg soll der EU jedoch nicht von den Kritikern ablenken. Viele befürchten, dass die europäische Landwirtschaft in einen Preiskampf mit den südamerikanischen Agrarproduzenten gezwungen wird und die Regenwaldzerstörung eskalieren könnte.
Die neue Freihandelszone ist nach der EU-Botschaftern ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung des Abkommens. Das Klima soll sich ändern, so die EU-Kommission. "Das Mercosur-Abkommen ist eine bedeutende Weiterentwicklung in der Handelspolitik und wir sind stolz darauf", sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Wirtschaftliche Chancen für die EU
Die neue Freihandelszone soll auch ein Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump setzen. Geplant ist, Zölle und Handelsbarrieren zwischen der EU und den Mercosur-Staaten weitestgehend abzubauen. Die deutsche Industrie dringt bereits seit Jahren auf den Abschluss des Abkommens.
Für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche sollen es große Chancen geben. Auf Autoimporte in die Mercosur-Länder wird beispielsweise derzeit ein Zoll in Höhe von 35 Prozent fällig. Die EU-Kommission schätzt, dass das Abkommen die jährlichen Exporte nach Südamerika um bis zu 39 Prozent (49 Milliarden Euro) steigern kann - und damit mehr als 440.000 Arbeitsplätze in ganz Europa unterstützen soll.
Kritiker des Abkommens befürchten hingegen, dass europäische Landwirte in einen gnadenlosen Preiskampf gezwungen werden könnten und die Regenwaldzerstörung in Südamerika befeuert wird. Zudem wird behauptet, dass die strengen Standards der EU für Lebensmittelsicherheit und Tier- und Pflanzenschutz ausgehöhlt werden könnten.
Die EU-Kommission weist diese Vorwürfe entschieden zurück und betont, dass weiter nur Produkte, die den umfangreichen europäischen Vorschriften entsprechen, in die EU eingeführt werden dürften.
Die neue Freihandelszone ist nach der EU-Botschaftern ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung des Abkommens. Das Klima soll sich ändern, so die EU-Kommission. "Das Mercosur-Abkommen ist eine bedeutende Weiterentwicklung in der Handelspolitik und wir sind stolz darauf", sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Wirtschaftliche Chancen für die EU
Die neue Freihandelszone soll auch ein Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump setzen. Geplant ist, Zölle und Handelsbarrieren zwischen der EU und den Mercosur-Staaten weitestgehend abzubauen. Die deutsche Industrie dringt bereits seit Jahren auf den Abschluss des Abkommens.
Für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche sollen es große Chancen geben. Auf Autoimporte in die Mercosur-Länder wird beispielsweise derzeit ein Zoll in Höhe von 35 Prozent fällig. Die EU-Kommission schätzt, dass das Abkommen die jährlichen Exporte nach Südamerika um bis zu 39 Prozent (49 Milliarden Euro) steigern kann - und damit mehr als 440.000 Arbeitsplätze in ganz Europa unterstützen soll.
Kritiker des Abkommens befürchten hingegen, dass europäische Landwirte in einen gnadenlosen Preiskampf gezwungen werden könnten und die Regenwaldzerstörung in Südamerika befeuert wird. Zudem wird behauptet, dass die strengen Standards der EU für Lebensmittelsicherheit und Tier- und Pflanzenschutz ausgehöhlt werden könnten.
Die EU-Kommission weist diese Vorwürfe entschieden zurück und betont, dass weiter nur Produkte, die den umfangreichen europäischen Vorschriften entsprechen, in die EU eingeführt werden dürften.