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"EU-Mitgliedsstaaten stimmen Mercosur-Deal ab, obwohl Frankreich nicht zustimmt"
Die EU-Freihandelsabkommen mit den vier südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay soll heute in Brüssel beschlossen werden. Trotzdem wird das französische Parlament dem Deal weiterhin nicht zustimmen, da Paris Bedenken über die Auswirkungen auf seine Landwirtschaft hat.
Das Mercosur-Abkommen soll die größte Freihandelszone der Welt schaffen und ist ein wichtiger Schritt für die EU-Kommission. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant, den Deal in Paraguay zu unterzeichnen, nachdem sie in der kommenden Woche dorthin reisen wird.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat bereits angekündigt, dass sein Land dem Deal nicht zustimmen werde. Er begründet dies mit der Tatsache, dass das Abkommen politisch einstimmig abgelehnt wurde und dass er grundsätzlich für internationalen Handel ist.
Trotz der Ablehnung Frankreichs wird die EU-Kommission auf eine qualifizierte Mehrheit zählen. Damit kann das Mercosur-Abkommen beschlossen werden, wenn 15 der 27 EU-Mitgliedsstaaten zustimmen und diese zusammen mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU ausmachen.
Die Entscheidung über das Mercosur-Deal ist ein wichtiger Schritt für die EU und ihre Beziehungen zu Südamerika. Es bleibt abzuwarten, wie sich Deutschland und andere EU-Mitgliedsstaaten zu dem Deal positionieren werden.
Die EU-Freihandelsabkommen mit den vier südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay soll heute in Brüssel beschlossen werden. Trotzdem wird das französische Parlament dem Deal weiterhin nicht zustimmen, da Paris Bedenken über die Auswirkungen auf seine Landwirtschaft hat.
Das Mercosur-Abkommen soll die größte Freihandelszone der Welt schaffen und ist ein wichtiger Schritt für die EU-Kommission. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant, den Deal in Paraguay zu unterzeichnen, nachdem sie in der kommenden Woche dorthin reisen wird.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat bereits angekündigt, dass sein Land dem Deal nicht zustimmen werde. Er begründet dies mit der Tatsache, dass das Abkommen politisch einstimmig abgelehnt wurde und dass er grundsätzlich für internationalen Handel ist.
Trotz der Ablehnung Frankreichs wird die EU-Kommission auf eine qualifizierte Mehrheit zählen. Damit kann das Mercosur-Abkommen beschlossen werden, wenn 15 der 27 EU-Mitgliedsstaaten zustimmen und diese zusammen mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU ausmachen.
Die Entscheidung über das Mercosur-Deal ist ein wichtiger Schritt für die EU und ihre Beziehungen zu Südamerika. Es bleibt abzuwarten, wie sich Deutschland und andere EU-Mitgliedsstaaten zu dem Deal positionieren werden.